D21 Kunstraum Leipzig zeigt Kooperationsprojekt „After You“ von HGB und DLL.

Ausstellungsdauer: 27.07. – 04.08.2017
Vernissage: 27.07.2017, 19:00 Uhr
Finissage: 04.08.2017, 19:00 Uhr

Kuratiert von: Carla Veltman, Matteo Visentin und Luisa Hohlfeld
Initiiert: Marta Pohlmann-Kryszkiewicz

Ort: D21 Kunstraum Leipzig

Öffnungszeiten: die gesamte Ausstellungswoche täglich von 15:00 – 19:00 Uhr

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Vernissage: 08. Juni 2017, 19 Uhr, mit „A Vochel wo red“, einem Klangduett von Michael Barthel und Anna Schimkat

Ausstellungszeitraum: 09. Juni 2017 bis 16. Juli 2017

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag, jeweils 15 bis 19 Uhr

Künstler_innen: Libia Castro & Ólafur Ólafsson, Aslı Çavuşoğlu, Stefan Endewardt, Laura Horelli, Helen Knowles, Amalia Pica, Maruša Sagadin, Carey Young

Kuratorinnen: Lena Brüggemann, Lena von Geyso und Elisabeth Pichler

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Eröffnung #1: 13.04.2017, 19 Uhr (mit Performances von Toon Fibbe, Ilke Gers)
Eröffnung #2: 04.05.2017, 19 Uhr (mit einer Performance von Jeremiah Day)

Ausstellungszeitraum: 14.04. bis 21.05.2017

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag, 15 bis 19 Uhr

Künstler_innen: Jeremiah Day, Toon Fibbe Paula Gehrmann, Ilke Gers, Emma Haugh, Conny Karlsson Lundgren, Emanuel Mathias, Hana Miletić, Kym Ward, Katharina Zimmerhackl

Kuratorinnen: Lena Brüggemann & Katharina Zimmerhackl
Kuratorische Assistenz: Paula Gehrmann

Die Ausstellung Legitimate Rehearsals erklärt den Kunstraum zum Testfeld. Untersucht wird das Potential künstlerischer Auseinandersetzungen, mit ästhetisch-formalen Mitteln politische und soziale Prozesse zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Nach welchen Regeln handeln wir heute und wie formen wir dadurch gesellschaftliche Prozesse? Inwiefern können im künstlerischen Raum soziale Verhältnisse neu gedacht und eingeübt werden? Die präsentierten Arbeiten stellen Fragen nach den Bedingungen und Grenzen gesellschaftlicher Teilhabe.

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Themenfokus 2017 im D21 Kunstraum

Der Aufstieg nationalistischer Strömungen, der Brexit, Trumps Executive Orders, das Referendum zur Verfassungsänderung in der Türkei – zurzeit verschieben sich weltweit soziale Übereinkünfte und Rechte. Recht reflektiert unsere Vorstellung von Gesellschaft, unsere Werte. Doch es beruht auf Pfeilern, die durch die Globalisierung und Digitalisierung zunehmend instabiler wirken: auf Territorium, fester Identität und Eigentum. Der Krise unseres Rechts mit agressivem Nationalismus

und geschlossenen Grenzen zu begegnen, löst die Widersprüche nicht auf. Die Welt wird mehr und mehr von globalen Akteuren wie supranationalen Organisationen und NGOs bestimmt. Zudem beherrschen technische Normen und Standards, die in Expertengremien entschieden werden, unseren Alltag.

Das Programm des D21 Kunstraum sucht 2017 in einer Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen nach neuen Formen und Praxen von Recht. Damit wollen wir eine Auseinandersetzung anregen, wo und durch wen heute Recht geschaffen und durchgesetzt wird und wie Gesetze materiell werden.

In den letzten Jahren hat, unter anderem von dem Theorien Bruno Latours und Donna Haraways beeinflusst, in der Kunst eine intensive Auseinandersetzung mit einem Denken stattgefunden, das sich von der Unterscheidung in Subjekt und Objekt verabschiedet. Diese Unterscheidung ist für unser bisheriges Konzept von Recht substanziell. Das Rechtssubjekt, im 19. Jahrhundert explizit als weiß und männlich definiert, beruht auf Ausschluss, auf der Delegitimierung von anderen Stimmen. Der Subjektstatus hat sich durch gesellschaftliche Kämpfe ausgedehnt auf Frauen, „Minoritäten“ und in einigen Ländern inzwischen auch auf Flüsse oder die Natur an sich.

Doch nach wie vor schließt er eine Vielzahl von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren aus.  

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Eröffnung: 23.02.2017, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 24.02. - 12.03.2017

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag, 15 bis 19 Uhr

Künstler: Daniel Engelberg und Marcel Große

In der Ausstellung »GROGGY III« treffen die Arbeiten von Marcel Große und Daniel Engelberg aufeinander. Während des Aufbauprozesses entstehen im Dialog Arbeiten, die den Raum neu interpretieren. Dabei beziehen sich die künstlerischen Positionen auf das jeweilige Gegenüber und auf den Ausstellungsort selbst. Im Austausch miteinander werden beide eine gemeinsame raumbezogene Installation realisieren, welche die beiden Arbeiten teils verbindet, teils gegenüberstellt.

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