Rosebuds – Hidden Stories of Things versammelt persönliche Objekte von sechzehn internationalen Künstler_innen und Theoretiker_innen. Ob SIM-Karte, Selfie-Stick, Highschool-Jahrbuch, Bomberjacke oder Blockchain-Hochzeitstorte: Die Sammlung erzählt Mediengeschichte und dokumentiert Normen, Nutzungen, verblichene Träume sowie irreversible Transformationen von Menschen und Technologien. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie unsere Technosphäre – die immer engere Verflechtung von menschlicher Kultur, natürlicher Umwelt und globaler Technologie – in ihrer heutigen Form begreifbar ist. Die Publikation entstand als Reader zur gleichnamigen Ausstellung.

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2017 widmete sich der D21 Kunstraum in einer Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen Praktiken und Formen von Recht. In vier Ausstellungen wurde der Kunstraum zum Labor und Testfeld, um das künstlerische Potenzial im Umgang mit – und unser Verhältnis zu – aktuellen Rechts- und Gesetzesdiskursen zu verhandeln und die globale Verschiebung sozialer Übereinkünfte und Rechte sichtbar zu machen. In Form einer künstlerisch-kuratorischen Überarbeitung eines „Schönfelders“ (Sammelband deutscher Gesetze) werden die Themen, Diskurse und künstlerische Beiträge des Jahresprogramms aufgegriffen, versammelt und kommentiert.

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Zwischen Planung und Realität der Großwohnsiedlungen entfalten sich bis heute weltweit Debatten: Lebt im Plattenbau die Utopie von der Gleichheit aller Menschen, wie sie vor allem in der DDR propagiert wurde? Wie kann diese Erzählung für die Zukunft fortgeschrieben werden? Und können diese Siedlungen Antworten darauf geben, wie die Wohnungsfrage zu lösen ist und ob das Experiment geplanter Urbanität gelingen kann?

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Databases pervade our everyday life, they are involved in the individual's most fundamental activities. Through their near invisibility and resistance to narration they produce subtle forms of collective control and normalization, accompanied by keywords such as: mass surveillance, big data, user generated content, etc. 

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Der Raum der Stadt ist nicht nur ein Ort des Konsums, des Verkehrs oder des Wohnens, immer ist er auch ein akustischer Raum: ein Netz von Klängen, Bewegungen und Rhythmen an der Schnittstelle von Öffentlichem und Privatem, Individuellem und Kollektivem, Geschichte/n und Gegenwart. Der von den friendly fire-Mitgliedern Melanie Albrecht und Michael Wehren herausgegebene Sammelband VERORTUNGEN/ENTORTUNGEN - URBANE KLANGRÄUME reflektiert unterschiedliche künstlerische Audio-Strategien im Umgang mit Stadträumen im Wechselspiel von Verortung und Entortung. Er dokumentiert die gleichnamige Ausstellung im Leipziger Kunstraum D21 und versammelt darüber hinaus weiterführende Interviews und Aufsätze, die sich mit den Verhältnissen von Audiokunst und Stadtraum auseinandersetzen. Die unterschiedlichen Beiträge vermessen die Möglichkeitsräume einer Politik des Sounds und fragen nach ihren kritischen Potentialen.

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