Wir laden Sie herzlich ein zur Präsentation der Ausstellungspublikationen "INTERIM – Un tunnel transatlantique" und "Taking Site!" in unserem Kunstraum.

Datum: 08. Mai 2015, 19 Uhr

Rahmenprogramm: Istanbul vs. Montreal: Rob Lando und Nom Pareil

Die Künstler_innen und Kurator_innen der Ausstellungen werden anwesend sein.

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Die Publikation "INTERIM - Un tunnel transatlantique" bildet den Abschluss des Künstleraustausch- und Ausstellungsprojektes zwischen zehn Künstlern aus Montréal und Leipzig in den Jahren 2012 und 2013. Das Buch zeichnet die Diskussion über die Themen der Ausstellung nach und greift die vielschichtigen Erfahrungen des langjährigen, internationalen Kunstprojektes auf. Unter der Metapher des „transatlantischen Tunnels“, reflektieren die zehn Künstler in ihren Werken die Aspekte des Vernetzens zwischen verschiedenen Kulturen, Kunstszenen, Lebensperspektiven und Übersetzungsproblemen, die in Ausstellungen in Montréal (2012) und in Leipzig (2013) präsentiert wurden. Die Publikation bietet eine Kontextualisierung der in den Kunstwerken verhandelten Themen durch mehrere Autoren und dokumentiert die Ausstellungen in beiden Städten. Sie ermöglicht Einblicke in ein Projekt, das aus der Perspektive der Kunst Fragen zur Globalisierung, zur Verbindung von Kulturen und Sprachen formulierte, sowie die Rolle der neuen Kommunikationstechnologien und deren Einfluss auf das menschliche Leben befragte.

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Der in deutscher und englischer Sprache verfasste Katalog dokumentiert die Ausstellung »Die Schlampe Malerei«, welche vom 13.10. bis 04.11.2012 im D21 Kunstraum Leipzig stattfand und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Medium Malerei zum Thema hatte. Neben zahlreichen Installationsansichten sowie der Vorstellung der einzelnen KünstlerInnen (Rosemary Hogarth, Franziska Holstein, Marian Luft, Catriona Reid, Jens Schubert und Markus Vogt), beinhaltet der Katalog einen Essay des Glasgower Kunsthistorikers Dominic Paterson über den Status kontemporärer Malerei.

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Zur Artzines-Ausstellung (7.-30.05.2010, D21 Kunstraum) ist eine zweiteilige Publikation erschienen. Im ersten Teil der Publikation, einem knapp 40 Seiten umfassenden Booklet, finden sich Interviews mit Kurator/innen, Künstler/innen und Verleger/innen auf deutsch und mit englischer Übersetzung, die auf den Vorträgen des Symposiums beruhen. Der zweite Teil, ein A3-großes, gefaltetes Insert, dokumentiert in vielen Bildern und Illustrationen die Ausstellung und das Rahmenprogramm (Symposium/Workshop: Spector Cut+Paste, Performance: Ladies of the Press*).

Gestaltet wurde die Publikation von vier Student/innen der Klasse für Systemdesign der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Prof. Klimpel): Sandy Hofmann, Ina Kwon, Franziska Leiste, Henrik Rossbander; herausgegeben von Regine Ehleiter, D21 Kunstraum.

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Klaus Hähner-Springmühl (1950-2006) galt in den 1980ern als „Enfant terrible“ der oppositionellen Kunstszene der DDR. Seine gestische, nicht-figurative Malerei und rabiaten Fotocollagen, seine chaotischen Performances und Improvisationskonzerte ##break## öffneten vielen die Enge des von der DDR hofierten Kunstverständnisses hin zu einer neuen Experimentierfreude und Kompromisslosigkeit.

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