Kunstraum

Im April 2006 gründete sich der D21 Kunstraum mit dem Ziel ein internationales Ausstellungsprogramm zeitgenössischer Kunst, vor allem aus den Bereichen Neue Medien, Installation und Performance, in Leipzig zu zeigen. Im selben Jahr konnte durch den Einsatz der Gründungsmitglieder ein eigener Ausstellungsraum in Leipzig-Lindenau eröffnet werden. Er befindet sich in einem ehemaligen Ladenlokal eines Gründerzeithauses.

Bis heute lebt D21 Kunstraum vor allem vom ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder sowie Projekt bezogenen Spenden und öffentliche Fördermitteln. Seit 2007 ist unser Verein Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV).


Das Programm

Jedes Jahr zeigen wir mehrere kuratierte Gruppenausstellungen internationaler, zeitgenössischer Kunst. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Positionen, die in Leipzig selten zu sehen sind und kritisch zu Zeitfragen Bezug nehmen. Beispielhaft stehen dafür vergangene Ausstellungen wie „I will never make it!“ (2007), „Netze des Krieges“ (2008) und „Let’s restart!!! Art Computer Game Show“ (2009). Seltener zeigen wir auch Präsentationen einzelner KünstlerInnen. Dabei handelt es sich um erste Einzelausstellungen junger Künstlerinnen, wie z.B. „Dialog Tools“ (2007) von Mandy Gehrt oder retrospektive Ausstellungen wie „Klaus Hähner-Springmühl – England ist nicht die einzige Insel der Welt“ (2009).

Mit dem Format D21 Lab bieten wir KünstlerInnen an, unsere Räume für eigene außergewöhnliche Ausstellungsprojekte zu nutzen. Dazu gehörten bisher zum Beispiel die Kooperationsprojekte  „DANCE – Repräsentation, Reiz, Routine“ (2008) von Anke Dyes und Inka Meißner oder „Flash&Erde“ (2009) von Fabian Bechtle und Jan Mammey.

Die Reihe Experimentalfilm präsentiert seit 2007 Filmemacher, die außerhalb des Mainstream-Kinos arbeiten. Unter anderem wurden Corinna Schnitt (DE), Ben Russell (US), Alexander Kluge (DE) und Jeff Keen (UK) gezeigt. Dazu kommen Programme von Gastkuratoren wie „UBU Web Filme“, „Totale Partizipation, Radikale Entspannung“ und „Festival Signes de Nuit“. Die Reihe Experimentalfim findet jeden ersten Donnerstag im Monat statt und ist ein Kooperationsprojekt mit der Filmgalerie Alpha60.

Der D21 Kunstraum ist offen für weitere Projekte und Kooperationen. In Vergangenheit wurden Screenings in den eindrucksvollen Schaufenstern, sowie Vorträge, Lesungen, Konzerte und ähnliches veranstaltet.

Werde Mitglied!

Ohne Mitglieder kein Verein – das gilt auch für uns. Wir sind beständig auf der Suche nach Mitstreitern, die Lust haben,  sich für den D21 Kunstraum zu engagieren. Das geht auf zwei Wegen:

Eine Fördermitgliedschaft (bereits ab 15 Euro im Jahr) hilft uns eine finanzielle Basis für unsere Projekte zu schaffen. Du erhältst dafür freien Eintritt und regelmäßig Einladungen zu allen Veranstaltungen. Daneben bieten wir für Fördermitglieder  Führungen durch unsere Ausstellungen an. Übrigens sind für unsere Mitglieder die Besuche aller Kunstvereine, die der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) angehören, kostenlos.

Selbstverständlich brauchen wir auch immer wieder Verstärkung in unserem Organisationsteam. Als Aktivmitglied kannst Du hinter den Kulissen Einblicke in die Arbeit des Kunstraums gewinnen und Dich je nach eigenen Interessen  in ganz unterschiedlichen Bereichen einbringen. Du willst Dich ausprobieren und Neues dazu lernen? Dann melde Dich bei uns!

Nutzt unsere Räume

Die Räumlichkeiten des D21 Kunstraums können in Zeiten, in denen keine Ausstellungen laufen, für Veranstaltungen, Workshops und ähnliches genutzt werden.  Fragt uns am besten möglichst frühzeitig, ob es an Eurem Wunschtermin noch Kapazitäten gibt.

Zeit, Danke zusagen!

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Vereinsmitgliedern, Engagierten und KünstlerInnen bedanken, die seit 2006 die unterschiedlichen Projekte des Vereins, die Ausstellungen und den Umbau der Räume möglich gemacht haben.

Die Unterstützung von der Europäischen Union, Die Gesellschafter, des Haushalten e.V., der Königlich-Norwegischen Botschaft Berlin, der Kulturstiftung des Freistaates Sachen, des Norsk Fotografisk Fond, der Stadt Leipzig, des Studentenwerk Leipzig, des StudentInnenrat der Universität Leipzig und Verbundnetz Gas AG hat uns in Vergangenheit sehr geholfen. Dafür sagen wir Danke!