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	<title>D21 Kunstraum Leipzig &#187; Sommerkino auf der Feinkost</title>
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		<title>Reihe Experimentalfilm No. 27 // Avantgarde ist Keine Strömung I</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde ist keine Strömung]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Russell]]></category>
		<category><![CDATA[Kinobar Prager Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Reihe Experimentalfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerkino auf der Feinkost]]></category>

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		<description><![CDATA[Ben Russell
TRYPPS &#8230; sind eine fortlaufende Serie von Filmen, die verschiedene psychedelische Erlebnisse und psychedelisch-ethnographische Wahrnehmungen dokumentieren an den verschiedensten Ecken unserer Welt.
Dienstag, 8.Juni, 21 &#8211; 23 Uhr, D21
4/5 Euro

Für die komplette TRYPPS-Serie hat B.Russell den &#8220;New Vision Award&#8221; beim Copenhagen International Documentary Festival 2009 bekommen.
Black and White Trypps Number One
06:30, 16mm, Schwarz-Weiss, 2005
Was wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.d21-leipzig.de/wp-content/uploads/2010/06/n121599511213952_9706.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-350" title="n121599511213952_9706" src="http://www.d21-leipzig.de/wp-content/uploads/2010/06/n121599511213952_9706.jpg" alt="" width="234" height="157" /></a><strong>Ben Russell<br />
TRYPPS</strong> &#8230; sind eine fortlaufende Serie von Filmen, die verschiedene psychedelische Erlebnisse und psychedelisch-ethnographische Wahrnehmungen dokumentieren an den verschiedensten Ecken unserer Welt.<br />
Dienstag, 8.Juni, 21 &#8211; 23 Uhr, D21<br />
4/5 Euro</p>
<p><span id="more-361"></span><!--more--></p>
<p>Für die komplette TRYPPS-Serie hat B.Russell den &#8220;New Vision Award&#8221; beim Copenhagen International Documentary Festival 2009 bekommen.<!--more--></p>
<p><span style="color: #333333;">Black and White Trypps Number One<br />
06:30, 16mm, Schwarz-Weiss, 2005</span><br />
Was wie Staub auf der Leinwand aussieht, sind hypnotisierende Bewegungen, die an handgemaltes Avantgarde-Kino erinnern und natürlich durch direkte Behandlung des Filmmaterials -ohne Belichtung- erzeugt wurden.</p>
<p><span style="color: #333333;">Black and White Trypps Number Two<br />
09:00, 16mm, Schwarz-Weiss, 2006</span><br />
In einem Wald sind nicht nur Bäume, auch Figuren und Objekte die eigentlich schwer wahrzunehmen sind. Der Film zeigt ein Welt, wo es gleichzeitig da und auch unsichtbar ist.</p>
<p><span style="color: #333333;">Black and White Trypps Number Three<br />
11:30, 35mm, Farbe, 2007</span><br />
Eine hypnotische Aufnahme die aussieht, wie das beste Noise-Rock Konzert auf der Erde von der Band Lightning Bold aus Rhode Island.<br />
“&#8230;ein filmisches Porträt der säkularen Verzückung, die zurückführt zu den großen Gemälden von Tizian und Caravaggio.” – Michael Sicinski, Green Cine Daily</p>
<p><span style="color: #333333;">Black and White Trypps Number Four<br />
10:30, 16mm, Schwarz-Weiss, 2008</span><br />
Was einem vorkommt wie ein Flacker-Chaos, ja fast ein Rorschach-Übergriff, zeigt am Ende den verstorbenen Afro-amerikanischen Standup Komiker Richard Pryor. “Jesus Christ, look at the white people, rushing back. White people don’t care, Jack&#8230;” &#8211; Richard Pryor</p>
<p><span style="color: #333333;">Trypps #5 (Dubai)<br />
03:00, 16mm, Colour, 2008</span><br />
APP APPPP APPAPP APPPPA APP Y<br />
&#8220;A short treatise on the semiotics of capital, happiness, and phenomenology under the flickering neon of global capitalism.&#8221; Ben Russell</p>
<p><span style="color: #333333;">Trypps #6 (Malobi)<br />
12:00, 16mm, Farbe, 2009</span><br />
In dem Marron Dorf Malobi in Suriname, Südamerika ist eine Feier angesagt.<br />
Der Film ist in einer Aufnahme ohne Schnitte gedreht und verweist klar auf Jean Rouch. Es ist Halloween am Equator, ein Andrej Tarkowskij am Dschungel-Set.<br />
&#8220;&#8230;this single-take film offers a strikingly contemporary take on a Jean Rouch classic. It&#8217;s Halloween at the Equator, Andrei Tarkovsky for the jungle set.&#8221;</p>
<p>Ben Russell (USA, 1976) ist nicht nur ein (inzwischen) weltbekannter Experimentalfilmemacher, er ist der Grund warum D21 und Filmgalerie Alpha60 2007 mit den monatlichen Screenings angefangen haben. Ben Russell brauchte einen Ort in Leipzig, um seine und Jonathan Schwarz Filme zu zeigen. Daraus entstand die Veranstaltung: Reihe Experimentalfilm.</p>
<p>B. Russell ist Medienkünstler, Kurator und Experimentalfilmemacher. Seine Filme drehen sich sehr oft um Themen wie Ethnographie, Strukturalismus und psychedelische Zustände. Seine Ausstellungen, Performances und Filme sind um die Welt gereist, er hat seine Filme als Soloprogramm zum Rotterdamer Filmfestival und im Museum of Modern Art gezeigt, ein Guggenheim-Stipendium bekommen und für seine Filme einige Preise erhalten.</p>
<p>Kurz vor seinem Besuch in Leipzig dieses Jahr, wird er am Berlin Documentary Forum am Haus der Kulturen der Welt teilnehmen &#8211; wo auch die Deutschlandpremiere von seinem ersten Langfilm Let Each One Go Where He May stattfinden wird.</p>
<p>Jetzt wird Ben Russell zum 4.Mal bei uns etwas zeigen (zwei Mal hat er in Leipzig ein Film-/ Performence-Programm gezeigt und 2007 das Filmprogramm The Imminent Faliure Show kuratiert). Wir werden seine preisgekrönte Filmserie TRYPPS im D21 zeigen und sein Debütlangfilm Let Each One Go Where He May wird im Sommerkino auf Feinkost als Leipzig-Premiere zu sehen sein.</p>
<p>An beiden Abenden wird es eine Einführung geben und Ben Russell wird anwesend sein und es gibt ein Filmgespräch danach.</p>
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		<title>Reihe Experimentalfilm No. 27 // Avantgarde ist Keine Strömung I</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde ist keine Strömung]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Russell]]></category>
		<category><![CDATA[Kinobar Prager Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Reihe Experimentalfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerkino auf der Feinkost]]></category>

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		<description><![CDATA[Ben Russell
Let Each One Go Where He May

Mittwoch, 9. Juni, 21:30 Uhr, Sommerkino auf der Feinkost
Karl Liebknecht Str. 36
4/5 Euro
Ben Russell (USA, 1976) ist nicht nur ein (inzwischen) weltbekannter Experimental-filmemacher, er ist der Grund warum D21 und Filmgalerie Alpha60 2007 mit den monatlichen Screenings angefangen haben. Ben Russell brauchte einen Ort in Leipzig, um seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.d21-leipzig.de/wp-content/uploads/2010/06/n131419573539516_865.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-366" title="n131419573539516_865" src="http://www.d21-leipzig.de/wp-content/uploads/2010/06/n131419573539516_865.jpg" alt="" width="235" height="167" /></a>Ben Russell<br />
Let Each One Go Where He May<br />
</strong></p>
<p>Mittwoch, 9. Juni, 21:30 Uhr, Sommerkino auf der Feinkost<br />
Karl Liebknecht Str. 36</p>
<p>4/5 Euro</p>
<p><span id="more-365"></span><!--more-->Ben Russell (USA, 1976) ist nicht nur ein (inzwischen) weltbekannter Experimental-filmemacher, er ist der Grund warum D21 und Filmgalerie Alpha60 2007 mit den monatlichen Screenings angefangen haben. Ben Russell brauchte einen Ort in Leipzig, um seine und Jonathan Schwarz Filme zu zeigen. Daraus entstand die Veranstaltung: Reihe Experimentalfilm.<!--more--></p>
<p>B. Russell ist Medienkünstler, Kurator und Experimentalfilmemacher. Seine Filme drehen sich sehr oft um Themen wie Ethnographie, Strukturalismus und psychedelische Zustände. Seine Ausstellungen, Performances und Filme sind um die Welt gereist, er hat seine Filme als Soloprogramm zum Rotterdamer Filmfestival und im Museum of Modern Art gezeigt, ein Guggenheim-Stipendium bekommen und für seine Filme einige Preise erhalten.</p>
<p>Kurz vor seinem Besuch in Leipzig dieses Jahr, wird er am Berlin Documentary Forum am Haus der Kulturen der Welt teilnehmen &#8211; wo auch die Deutschlandpremiere von seinem ersten Langfilm Let Each One Go Where He May stattfinden wird.</p>
<p>Jetzt wird Ben Russell zum 4.Mal bei uns etwas zeigen (zwei Mal hat er in Leipzig ein Film-/ Performence-Programm gezeigt und 2007 das Filmprogramm The Imminent Faliure Show kuratiert). Wir werden seine preisgekrönte Filmserie TRYPPS im D21 zeigen und sein Debütlangfilm Let Each One Go Where He May wird im Sommerkino auf Feinkost als Leipzig-Premiere zu sehen sein.</p>
<p>An beiden Abenden wird es eine Einführung geben und Ben Russell wird anwesend sein und es gibt ein Filmgespräch danach.</p>
<p>FILME:<br />
Let Each One Go Where He May<br />
135:00, 16mm, Farbe, ohne Dialog, 2009</p>
<p>“This is how we’ve heard it: during slavery, there was hardly anything to eat. They would whip you until your ass was burning, then they would give you a bit of plain rice in a bowl. And the gods said, they said that this is no way for human beings to live. The gods would help them. ‘Let each one go where he may.’ So they ran.” &#8211; Lantifaya, Masiakiiki, Suriname, 1973</p>
<p>Ben Russells erster Langfilm ist etnographisch, ein sehr persönlicher Film, ein historischer Film, zu einem gewissen Teil ein Dokumentarfilm und ein Experimentalfilm. Es ist von all dem etwas und wiederum keines davon; es ist ein Film, wo man nicht so schnell einen Vergleich finden kann.</p>
<p>Der Film hat eine klare Struktur und ein festgelegtes Setting. Wir befinden uns in Suriname und wir folgen den zwei Saramaccaner Maroons Brüdern Monie und Benjen Pansa auf ihrer Reise durch den Dschungel. Der Film besteht aus 13 Takes, die jeweils 10 Minuten lang sind, wobei innerhalb von einem Take kein Schnitt gemacht wurde (ca die Länge einer 16mm Filmrolle). Jede Szene zeigt einen Teil von dem Pfad den ihre Vorväter, die Sklaven 1863 gegangen sind, als sie vor den Eroberern (in diesem Fall die Niederlande) geflogen sind. Es gibt keinen Dialog im Film und die Kamera fokusiert immer einen der beiden Brüder.</p>
<p>Für Let Each One Go Where He May hat B. Russell den &#8220;FIPRESCI Award&#8221;, International Film Festival Rotterdam und &#8220;Grand Permio / Große Preis&#8221;, Punto de Vista, Pamplona, Spanien erhalten.</p>
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