Eröffnung: Mittwoch, 20. März, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: Donnerstag, 21. März bis 28 April 2019
Ausstellungsorte: D21 Kunstraum, Pongoland / Zoo Leipzig, ROTORBOOKS
Künstler*innen: Claudia Barth, Meg Cranston, Guillermo Deisler, exc, Famed, Katharina Fritsch, Dieter Kiessling, Estefanía Landesmann, Walter Libuda, Elmar Hermann & Emanuel Mathias, Anna Schimkat & Michael Barthel, Tilo Schulz, Markus Vater
Kurator*innen: Elmar Hermann, Constanze Müller 
Konzept: Elmar Hermann
Symposium „im wahrsten Sinne“ mit Performances: Mittwoch, 20.03.2019
Gespräch, Führung, Performance: Freitag, 12.04.2019

Wie wird das Wort zum Bild, das Bild zur Wirklichkeit? Die Ausstellung vereint kontrastiv Kunstwerke, die den Prozess des Verstehens auf buchstäbliche oder metaphorische Weise reflektieren. Dabei können die Arbeiten neue Perspektiven offenlegen, sich aber auch durch einen Rückzug ins Hermetische verschließen. Bei buchstäblicher Kunst entsteht häufig ein besonderer Witz durch den Kontrast zwischen ästhetischer Einfachheit und konzeptueller Schärfe. Der Betrachter ist sich nie sicher, ob er/sie unter- oder überfordert wird. Die inhaltliche Tiefe muss allein durch eine Decodierung relevanter Parameter wie Material, Kontext oder Titel offengelegt werden. Metaphorische Kunst dagegen hat eher einen Hang zur inhaltlichen Aufladung, zum Überlagern und Verknoten. Der Verstehensprozess muss hier durch eine „Entwirrung“ von Inhalt und ästhetischer Repräsentation erreicht werden. Dieses Wechselspiel zwischen Wahrnehmung und Interpretation bildet das Hauptpotenzial buchstäblicher wie auch metaphorischer Kunst.

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The D21 Kunstraum Leipzig e.V. and the Ludwig Foundation of Cuba are announcing a two-month residency in Havana open to two German artists with a preference for Leipzig-based artists.

The residency will give the chosen artists the opportunity to get to know the art and culture scene of Havana and to exchange ideas and impulses with local artists and residents. The program will coincide with the Havana Biennial.

The chosen artists will have the opportunity to create art works during their residency in the neighbourhood of Regla, a small, industrial municipality situated in the center of Havana Bay with a strong Afro-Cuban culture and distinctive traditions.

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Eröffnung: 1. November 2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 2. November bis 16. Dezember 2018

16. Dezember
15 Uhr: Führung mit Lena Brüggemann

Künstler: Nástio Mosquito

Kuratorin: Lena Brüggemann

Assistenz: Ilse Riediger, Isabella Bentele

Nástio Mosquito arbeitet mit Performance, Spoken Word, Film und Musik. Für die Ausstellung Artes Mundi II erweitert er seine Werkreihe um den fiktionalen Charakter A. L. Moore, einen erfolgreichen Geschäftsmann, der sein Wirkungsfeld auf die Politik ausdehnt. Mosquito nutzt Mimikry und ein verführerisches Spiel mit Stereotypen, um die Inszenierungen globaler Politik, die Wiederkehr von charismatischer, autoritärer Führung und die aggressiven Zerfallserscheinungen Europas zusammenzubringen.

Die Ausstellung ist der Abschluss des D21 Jahresthemas „Emotional States“, das sich mit der Politik von Emotionen beschäftigt. Das Programm fokussiert auf den Einfluss von Affekten und Emotionen auf individuelles Verhalten und gesellschaftliche Entwicklungen innerhalb einer Lebenswirklichkeit, die sich im Zuge der Digitalisierung als Schauplatz von Selbstverstärkungsprozessen und Feedback-Loops darstellt.

 

Nástio Mosquito works with performance, spoken word, film and music. For the exhibition Artes Mundi II he expands his series on the fictional character A. L. Moore, a prosperous businessman who extends his field of influence to politics. Mosquito uses mimicry and a seductive game of stereotypes to bring together the stagings of global politics, the return of charismatic, authoritarian leadership and the aggressive disintegration of Europe.

The exhibition marks the end of D21's annual program "Emotional States", which focuses on the politics of emotions. The program is centered around the question of how  emotions transform the behavior of individuals as well as societies and how feedback loops are shaped through the digital condition.

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Eröffnung: 14. September 2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 14. September bis 21. Oktober 2018

Im Rahmen des D21/Curators LAB

15. September
15 Uhr: Führung mit Eva Liedtjens und Nada Schroer

- mit vielen weiteren Veranstaltungen -

Künstler_innen: anna anthropy, Miriam J. Carranza, Vera Drebusch, Line Finderup Jensen, Olga Holzschuh, Ali Miharbi, Lara Ögel, Mary-Audrey Ramirez, Berkay Tuncay

Kurator_innen: Collective Çukurcuma (Naz Cuguoğlu/ Mine Kaplangı, Serhat Cacekli), Eva Liedtjens, Nada Schroer

Assistenz: Ariane Graf

Die Ausstellung „Anger is a solution, if anger means kittens“ untersucht die ambivalenten Strukturen der Wut in übersättigten Konsumgesellschaften. Was kommt nach der Wut in post-demokratischen und post-kapitalistischen Gesellschaften? Wie geht man mit Wut auf individueller und sozialer Ebene um, wenn die Realität zwischen Katastrophe und Satire oszilliert?

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Eröffnung: 7. Juni 2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 7. Juni bis 15. Juli 2018

Feeling Bad – queer pleasures, art & politics. Gespräch mit Karin Michalski 27. Juni 2018, 19 Uhr
The Sadest Piece. Ever. Performances von Kik Melone: 30. Juni 2018 und 1.7., 19 Uhr

Künstler_innen: Xu Bing, Jacky Connolly, Mark Fridvalszki, Karin Michalski in Kollaboration mit Ann Cvetkovich, Kik Melone, mit einem Video von Mark Leckey

Kuratorin: Lena Brüggemann
Assistenz: Dora Sučić


„Wie fühlst Du Dich? Fühlst Du etwas? Willst Du etwas fühlen?“
Die Ausstellung :-( pendelt zwischen Ekstase und Depression und folgt dem Smiley auf seinem Weg durch die Gesellschaft. Als Motivationsbutton für Arbeiter_innen geschaffen, wird er zum Symbol der Rave-Bewegung. Heute ist er als Emoji aus der digitalen Kommunikation kaum noch wegzudenken und lädt dazu ein, komplexe Gefühle auf eine Auswahl von Symbolen zu reduzieren.
Emotionen werden maschinenlesbar, ökonomisch verwertbar und politisch leichter nutzbar. Sie werden alphabetisiert, geordnet, verflacht.

Die Ausstellung ist Teil des D21 Jahresthemas „Emotional States“, im Rahmen dessen wir fragen: Wie beeinflusst, transformiert, bewirkt oder verstärkt Kunst Affekte und Emotionen und welche Rolle spielen sie für das Subjekt in der Gesellschaft?