24. Jul–30. Aug

Watzizizezitsch. Rebisch, zwog. √úber Sprachen und Stimmen

Ausstellung

Foto: Marie-Andrée Pellerin

Eröffnung  23. Juli, 19 Uhr

Ausstellungsdauer  24. Jul–30. Aug

Künstler:innen  Mediengruppe Bitnik, Siri Landgren, Christine Lemke, Katharina Ludwig, Marie-Andr√®e Pellerin, Nicoline van Harskamp, Megan Watts Hughes

Gesellschaftliche Teilhabe und poli­ti­sche Mitbestimmung beru­hen auf der Voraussetzung, eine Stimme zu haben und eine Sprache zu fin­den. Doch unter wel­chen (neu­en) gesell­schaft­li­chen Vorbedingungen ler­nen wir Sprechen, erler­nen wir Sprachen? Geografische und sozia­le Mobilität machen ver­schie­dens­te Arten von Mehrsprachigkeit mög­lich und not­wen­dig, aber auch die Ausdifferenzierung von Sprachen und Sprache.

Das Internet als Ort der Gleichzeitigkeit Aller und aller Sprachen l√∂st nicht nur die Oppositionen von M√ľndlichkeit und Schriftlichkeit, von Senden und Empfangen, von Sprache und Welt auf, son¬≠dern auch die Grenzen zwi¬≠schen Sprachen und die Einheit jeder ein¬≠zel¬≠nen Sprache ‚Äď oder macht es ledig¬≠lich erkenn¬≠bar, dass Sprachen noch nie homo¬≠gen und schon immer in Kontakt waren?

Die Ausstellung unter¬≠sucht die Dimensionen zwi¬≠schen, vor, nach und jen¬≠seits von Sprache und Stimme: Wer erhebt die Stimme, wer h√∂rt zu, wer wird geh√∂rt? Welche L√ľcken l√§sst Sprache? Was wird erkenn¬≠bar, wenn die Stimme sich von der Sprache l√∂st? Wie sieht eine Stimme aus? Wie h√∂ren Maschinen zu und was pas¬≠siert, wenn Sprachen sich begeg¬≠nen?

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