Auf Einladung des Niederländischen Konsulats und Mondriaan-Fonds vergiebt f/stop anlässlich des Gastlandauftritts der Niederlande auf der Leipziger Buchmesse 2024 die Möglichkeit einer Residenz in Leipzig.
Die Fotokünstler:in Oxiea Villamonte aus den Niederlanden forscht während ihrer dreimonatigen Residenz im Zeitraum von Februar bis April 2024 in Leipzig und entwickelt eine Arbeit für das 10. f/stop – Festival für Fotografie Leipzig.
Oxiea Villamonte wurde 1995 in Chicago geboren und wuchs in Amsterdam auf. Ihren Abschluss in Fotografie hat sie an der Königlichen Akademie der Schönen Künste Antwerpen erhalten. Persönliche Archive, Wurzeln, Zweige, Austausch und Widerstandsfähigkeit stehen im Mittelpunkt der künstlerischen Praxis von Oxiea Villamonte.
Ihre Publikation »Next of Kin« ist eine ineinander verschlungene Geschichte, in der die Vergangenheit und die Gegenwart versuchen, sich miteinander zu verbinden, aber auch zu entkoppeln.
»Meine Identität ist stark von meiner Mutter und der Art und Weise, wie sie mich erzogen hat, geprägt. Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich meine Mutter, die mich anschaut. Obwohl ich diese Ähnlichkeiten anerkenne, habe ich immer noch Angst, ähnliche Entscheidungen zu wiederholen. Dieser Weg, meine eigene Identität zu finden, hat mich nach Chicago geführt, dem Ort, an dem ich geboren wurde. Next of Kin ist eine Hommage an meine matriarchalische Linie.«


