1.2. – 30.4.24

f/stop-Residenz: Oxiea Villamonte

Residenz

Auf Einladung des Niederländischen Konsulats und Mondriaan-Fonds ver­gie­bt f/stop anläss­lich des Gastlandauftritts der Niederlande auf der Leipziger Buchmesse 2024 die Möglichkeit einer Residenz in Leipzig.

Die Fotokünstler:in Oxiea Villamonte aus den Niederlanden forscht wäh­rend ihrer drei­mo­na­ti­gen Residenz im Zeitraum von Februar bis April 2024 in Leipzig und ent­wi­ckelt eine Arbeit für das 10. f/stop – Festival für Fotografie Leipzig.

Oxiea Villamonte wur­de 1995 in Chicago gebo­ren und wuchs in Amsterdam auf. Ihren Abschluss in Fotografie hat sie an der Königlichen Akademie der Schönen Künste Antwerpen erhal­ten. Persönliche Archive, Wurzeln, Zweige, Austausch und Widerstandsfähigkeit ste­hen im Mittelpunkt der künst­le­ri­schen Praxis von Oxiea Villamonte.
Ihre Publikation »Next of Kin« ist eine inein­an­der ver­schlun­ge­ne Geschichte, in der die Vergangenheit und die Gegenwart ver­su­chen, sich mit­ein­an­der zu ver­bin­den, aber auch zu entkoppeln.

»Meine Identität ist stark von mei­ner Mutter und der Art und Weise, wie sie mich erzo­gen hat, geprägt. Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich mei­ne Mutter, die mich anschaut. Obwohl ich die­se Ähnlichkeiten aner­ken­ne, habe ich immer noch Angst, ähn­li­che Entscheidungen zu wie­der­ho­len. Dieser Weg, mei­ne eige­ne Identität zu fin­den, hat mich nach Chicago geführt, dem Ort, an dem ich gebo­ren wur­de. Next of Kin ist eine Hommage an mei­ne matri­ar­cha­li­sche Linie.«