Fr, 5.6.26

Diskurs + Performance: Dissident Bodies

Performance

Künstler:innen  Alice dos Reis, André Romão, Eliška Konečná, Esse McChesney, Fallon Mayanja, Hugo Canoilas, Hugo de Almeida Pinho, Kiluanji Kia Henda, Laila Majid & Louis Blue Newby, Lito Katou, Manuel Sékou, Odete & Diana Policarpo

Zeit  19:00

Kuratiert durch  Sara Castelo Branco

Zu Beginn des D21/Diskurs führt die Kuratorin durch die Ausstellung. D21/Diskurs lädt zum gemein­sa­men Lesen und Diskutieren von Referenztexten zur Ausstellung ein. Die Texte wer­den nach Anmeldung unter office@d21-leipzig.de versandt.

Ab 21h fin­det eine Performance von Fallon Mayanja statt.Wie lässt sich tech­no­lo­gi­sches Potenzial neu aneig­nen und jene spie­le­ri­schen, eman­zi­pa­to­ri­schen Vorstellungen sicht­bar machen, die seit jeher ande­re Welten ent­wer­fen? Ausgehend von cyber­fe­mi­nis­ti­schen Theorien ent­wi­ckelt Fallon Mayanja eine Performance an der Schnittstelle von Race, Klasse und Sexualität. Im elek­tro-orga­ni­schen Zwischenraum gegen­wär­ti­ger Utopien ent­fal­tet sich eine Praxis, die sich nor­ma­ti­ven Zuschreibungen eben­so ver­wei­gert wie jeder Form iden­ti­tä­rer Festschreibung — und gera­de dar­aus ihre pro­duk­ti­ve Kraft bezieht. In der Verschränkung von Klang und visu­el­lem Material ent­steht der Versuch, gesell­schaft­lich gepräg­te Formen des Sehens und Empfindens zu hin­ter­fra­gen. Die Performance begreift den Glitch dabei als poli­ti­sche Strategie: als Moment der Störung, der vor­ge­ge­be­ne Kategorien desta­bi­li­siert und neue Formen von Subjektivität denk­bar macht.

Fallon Mayanja ist Autor:in, Klangkünstler:in und Performer:in. In Arbeiten mit Sprache, Sound und Choreografie erforscht Fallon hybri­de Körper, Stimmen und neue nar­ra­ti­ve Formen. Die Idee von Körper im Raum, Raum ohne Körper und Raum als Körper steht dabei im Zentrum der künst­le­ri­schen Praxis.

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