2019 Straight Line, Empty Void

Im Jahr 2019 stellt sich der D21 Kunstraum v√∂l¬≠lig neu auf: Die Organisationsform √§ndert sich, statt einer k√ľnst¬≠le¬≠ri¬≠schen Leitung ist es ein Kollektiv, das gemein¬≠sam die Programmlinie bestimmt und kura¬≠tiert. Hierarchien wer¬≠den fla¬≠cher und der Kunstverein damit zu einem Raum, in dem kol¬≠lek¬≠tiv Entscheidungen gef√§llt wer¬≠den k√∂n¬≠nen. Wir fra¬≠gen uns: Was ist das eigent¬≠lich, was wir da machen? Was bedeu¬≠tet es, eine ‚ÄěAusstellung zu machen‚Äú, einen Raum ‚Äězu f√ľl¬≠len‚Äú, ihn ‚Äězu bespie¬≠len‚Äú. Welche Gespr√§che las¬≠sen sich hier f√ľh¬≠ren? Was kann eine Ausstellung noch sein? Wie wird sie ver¬≠mit¬≠telt, wer sieht sie sich an, wes¬≠sen Interesse kann geweckt wer¬≠den? Wer macht die¬≠sen Raum, was ist innen, was ist au√üen, wer darf mit¬≠ma¬≠chen, wer will das √ľber¬≠haupt? Wem oder was geben wir Raum? Wer sind die Menschen ‚Äěhin¬≠ter der Kunst‚Äú und was bedeu¬≠tet per¬≠so¬≠nel¬≠ler Wandel in den Institutionen f√ľr einen Raum, ver¬≠stan¬≠den sowohl als archi¬≠tek¬≠to¬≠ni¬≠sche H√ľlle als auch als Relation und Beziehungsstruktur?

A straight Line, an empty Void

Ein Raum, in dem Fragen ste¬≠hen blei¬≠ben d√ľr¬≠fen. Eine gera¬≠de Linie, die durch den Raum ver¬≠l√§uft. Ein Jein. Ein Vielleicht. Kann es √ľber¬≠haupt einen Pfad geben, der ohne Abzweigungen ver¬≠l√§uft? Kann ein Raum √ľber¬≠haupt leer sein? Gegensatzpaare, die sich den¬≠noch gegen¬≠sei¬≠tig bestimm¬≠ten. Ein Neuanfang.