Eröffnung: 16.02.2018, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 16.02. bis 11.03.2018

Künstler_innen: Nadja Buttendorf & Sonja Gerdes

Kuratorische Assistenz: Ariane Graf

02., 10. und 11.03., 15 bis 19 Uhr: Nadja’s Magnetic Nail Art Studio

03.03.2018, 20 bis 23 Uhr: Relax With No Apps – Massage Party

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Deadline: 23.2.2018

D21 announces an Open Call for proposals for an exhibition from September 9th to October 21st 2018 on the theme of "Emotional States", in particular about the emotion of Anger. The exhibition will be part of the D21's Curator Lab series which aims to provide a space and a platform for international curators to show the work of young and emerging artists, especially those not well-known in Germany.

See all the details and requirements in the PDF-file here.

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Eröffnung: 28.12.2017, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 28.12.2017–28.01.2018

Kurator_innen: Lena Brüggemann, Francis Hunger, Fabian Reimann

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Buchpräsentation
Datum: 18.11.2017, 16 bis 20 Uhr
Ort: Offenes Atelier Grünau, im Allee Center, Erdgeschoss, gegenüber dm

Am Sonnabend, den 18.11.2017, präsentiert der D21 Kunstraum Leipzig die Publikation Raster Beton: Vom Leben in Großwohnsiedlungen zwischen Kunst und Platte. Leipzig-Grünau im internationalen Vergleich im Offenen Atelier Grünau, einem Kunstraum in einer Grünauer Shopping Mall. Zur Buchpräsentation werden Wolfgang Kil, Harald Kirschner und weitere Autor_innen der Publikation sowie weitere Gäste anwesend sein und Themen des Buches diskutieren.

Zusätzlich wird in einer Ausstellung (Fotos: Katharina Benjamin, Tom Erdmann) die fotografische Auseinandersetzung mit Grünaus Architekur und ihren Sanierungsständen sowie dem öffentlichen Raum im Quartier gezeigt.

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Themenfokus 2017 im D21 Kunstraum

Der Aufstieg nationalistischer Strömungen, der Brexit, Trumps Executive Orders, das Referendum zur Verfassungsänderung in der Türkei – zurzeit verschieben sich weltweit soziale Übereinkünfte und Rechte. Recht reflektiert unsere Vorstellung von Gesellschaft, unsere Werte. Doch es beruht auf Pfeilern, die durch die Globalisierung und Digitalisierung zunehmend instabiler wirken: auf Territorium, fester Identität und Eigentum. Der Krise unseres Rechts mit agressivem Nationalismus

und geschlossenen Grenzen zu begegnen, löst die Widersprüche nicht auf. Die Welt wird mehr und mehr von globalen Akteuren wie supranationalen Organisationen und NGOs bestimmt. Zudem beherrschen technische Normen und Standards, die in Expertengremien entschieden werden, unseren Alltag.

Das Programm des D21 Kunstraum sucht 2017 in einer Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen nach neuen Formen und Praxen von Recht. Damit wollen wir eine Auseinandersetzung anregen, wo und durch wen heute Recht geschaffen und durchgesetzt wird und wie Gesetze materiell werden.

In den letzten Jahren hat, unter anderem von dem Theorien Bruno Latours und Donna Haraways beeinflusst, in der Kunst eine intensive Auseinandersetzung mit einem Denken stattgefunden, das sich von der Unterscheidung in Subjekt und Objekt verabschiedet. Diese Unterscheidung ist für unser bisheriges Konzept von Recht substanziell. Das Rechtssubjekt, im 19. Jahrhundert explizit als weiß und männlich definiert, beruht auf Ausschluss, auf der Delegitimierung von anderen Stimmen. Der Subjektstatus hat sich durch gesellschaftliche Kämpfe ausgedehnt auf Frauen, „Minoritäten“ und in einigen Ländern inzwischen auch auf Flüsse oder die Natur an sich.

Doch nach wie vor schließt er eine Vielzahl von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren aus.  

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