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Das Erscheinen des 5. Magazins "poet" nimmt der Poetenladen zum Anlass einer Lesung im Kunstraum D21. Der diesjährige PROSANOVA-Preisträger Andre Rudolph wird Lyrik vorstellen und Kreuzer-Literaturchef Olaf Schmidt liest aus seinem gerade entstehenden Leipzigroman. Ron Winkler aus Berlin hat neue Gedichte im Gepäck und wird mit Poetenladengründer Andreas Heidtmann den aktuellen Band "Die anmutige Kurve eines Marschflugkörpers" vorstellen. Dieser Gedichtband – schon als einer der besten des Jahres gewürdigt – wurde von dem US-amerikanischen Undergroundpoeten David Lerner verfasst, der mit 46 Jahren in San Francisco an einer Überdosis Heroin starb. Alle sind herzlich eingeladen, eine Dichtung zu erleben, die "wie Kung-Fu ist".
Mit Andre Rudolph, Olaf Schmidt und Ron Winkler.
Moderation: Andreas Heidtmann
Lindenau wächst. Zwischen EroticShops, Dönerbuden und dem obligatorischen Gebrauchtwarenhandel entstehen an unterschiedlichen Orten Galerien und Projekträume, die hier den idealen Raum finden, sich Kunst und Kultur fernab vom abgedroschenen Szenegeschehen Leipzigs zu widmen. Regionale wie auch internationale Künstler/innen und Kulturschaffende sind am Werk oder werden eingeladen und bieten den Besuchern/innen die Stirn.
Nun haben sich die verschiedenen Projekträume zusammengetan und wollen sich gemeinsam präsentieren. Am 26. September ab 15.00 Uhr öffnen unter dem Namen lindenow die Tore im suburbanem Leipzig-Lindenau. Es wird Ausstellungseröffnungen, Dauerausstellungen, Musik und Performances geben, die zum Abschluss des Tages in einer alles bündelnden Tanzveranstaltung verschmelzen.

Beteiligt sind: Kuhturm, Panipanama, Die Kassette, Ortloff, A & V, D21, Lalülala
Im D21 wird die aktuelle Ausstellung "Netze des Krieges" zu sehen sei. Um 19.00 Uhr gibt es dann eine kommentierte Führung mit dem Kurator Michael Arzt.
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Hintergrundkonzept der künstlerischen Arbeit von Anne Klint ist unsere Erfahrung mit und Beziehung zu der 'natürlichen Welt' angesichts zunehmend vermittelter Lebensformen und Aktionsbereiche. Mit Fokus auf Ort/Umwelt und Natur/Kultur nutzt sie neue Medien, Skulptur und Installation für ihre Eingriffe. Mit diesem Ansatz werden Perspektive, Zeit, Distanz, Erinnerung und Raum metaphorisch oder auf direkte Weise Gegenstand von Verformung und Manipulation.
Website von Anne M. Klint / http://annemklint.com
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The driving concept behind the work of Anne M. Klint is our relationship to and experience of the 'natural world' while operating within an increasingly mediated realm. With attention focused on site/environment and nature/culture, she uses new media, sculpture and installation to intervene. Through this lens, metaphorical or actual, perspective, time, distance, memory and space are subject to distortion and manipulation.
Website of Anne M. Klint / http://annemklint.com
Präsentation der Vordiplomarbeit von Daniel Carsenty
Im Rahmen seines Vordiploms stellt HGB-Student Daniel Carsenty am 26. Juni eine Serie von schwarz-weiß Fotografien aus. Die Bilder bewegen sich in dem Spannungsfeld zwischen Reisereportage und einer Hommage an die Filmstills der zwanziger und dreißiger Jahre. Die Bilder erinnern zuweilen an Billy Wilders „Sunset Boulevard“, doch aufgenommen wurden sie fast siebzig Jahre später in Marokko. Es geht dem Fotografen dabei um eine Suche nach Orten, die „vom Westen unberührt“ sind, eine visuelle Zeitreise also.

Kurzbiografie:
Geboren 1982 in Frankfurt am Main, aufgewachsen in Los Angeles und München, seit 2001 mit der Kamera unterwegs (in Indien und Kambodscha, Syrien und Libanon, Bosnien und Kosovo, Türkei und Marokko). Seit 2006 Student der Medienkunst an der HGB in Leipzig, jetzt im vierten Semester in der Klasse von Professor Lahr.

Edward W. Said (1935-2003) hielt 1992 im BBC Radio eine Vorlesungsreihe mit dem Titel "Representations of the Intellectual". Darin beschreibt er eingehend die Rolle des Intellektuellen in unserer heutigen Gesellschaft als eine Art Aussenseiter, der seine Interessen mit voller Leidenschaft vertritt. D21 hat sechs Künstler eingeladen, Saids Thesen aus Ihrer Sicht zu interpretieren und dazu Stellung zu beziehen.

Edward W. Said (1935-2003) hielt 1992 im BBC Radio eine Vorlesungsreihe mit dem Titel "Representations of the Intellectual". Darin beschreibt er eingehend die Rolle des Intellektuellen in unserer heutigen Gesellschaft als eine Art Aussenseiter, der seine Interessen mit voller Leidenschaft vertritt. D21 hat sechs Künstler eingeladen, Saids Thesen aus Ihrer Sicht zu interpretieren und dazu Stellung zu beziehen.
Anke Dyes und Inka Meißner
D21LAB: DANCE -- REPRÄSENTATION, REIZ, ROUTINE
Zur Eröffnung am 25.04.2008, 19 Uhr: Performance "Abgrenzung und Evian"
Ausgehend von einer tänzerischen Position der 70er Jahre und einem Arbeitsverhältnis zeigen Inka Meißner und Anke Dyes einen Tanz, der Versuch über feministische Kunst heißt. Adaptierte Bewegungen ohne Höhepunkte mit gleich bleibender Energie kontrastieren den Besucherstrom einer Messe. Oberflächen, Kleidung und Gesten werden als performative Setzungen verstanden. Ihr Reiz und ihre Reizlosigkeit bilden die Pole einer Auseinandersetzung mit alltäglicher Performance und Performativität.
Anke Dyes und Inka Meißner
D21LAB: DANCE -- REPRÄSENTATION, REIZ, ROUTINE
Zur Eröffnung am 25.04.2008, 19 Uhr: Performance "Abgrenzung und Evian"
Ausgehend von einer tänzerischen Position der 70er Jahre und einem Arbeitsverhältnis zeigen Inka Meißner und Anke Dyes einen Tanz, der Versuch über feministische Kunst heißt. Adaptierte Bewegungen ohne Höhepunkte mit gleich bleibender Energie kontrastieren den Besucherstrom einer Messe. Oberflächen, Kleidung und Gesten werden als performative Setzungen verstanden. Ihr Reiz und ihre Reizlosigkeit bilden die Pole einer Auseinandersetzung mit alltäglicher Performance und Performativität.
Fundstücke aus dem Literaturinstitut Leipzig
Institutionsstil. Weltfremdheit. Elfenbeinturm. Schlagworte, die schon oft im Zusammenhang mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig benutzt worden sind. Manchmal nicht ohne Grund, soviel Ehrlichkeit muss sein. Aber ein Institut heißt nicht: ein Stil. Mit der Hausdurchsuchung des Deutschen Literaturinstituts räumen die Studenten damit auf. Die Autoren/innen möchten beweisen, dass es auch anders geht. Einstimmig vielstimmig sind die Fundstücke, die sie dem Publikum vorstellen möchten. Manchmal noch ein wenig roh, manchmal auch schon fertig; aber eines ist allen Literaturstudenten gemeinsam: Ihre Texte sind nicht nur für andere Autoren geschrieben, sondern für Leser. Das Publikum bekommt neue und frische Literatur serviert, die noch nicht fertig zwischen zwei Buchdeckeln steckt. Egal, ob Lyrik, Prosa oder Dramatik: Die Auswahl der Texte konzentriert sich ganz bewusst auf die Vielfältigkeit der Sprache.
Lesen werden Tobias Amslinger, Jasmin Herold, Tobias Hipp, Judith Keller,
Sascha Kokot, Eva Roman und Mirko Wenig.
www.myspace.com/hausdurchsuchung
Fundstücke aus dem Literaturinstitut Leipzig
Institutionsstil. Weltfremdheit. Elfenbeinturm. Schlagworte, die schon oft im Zusammenhang mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig benutzt worden sind. Manchmal nicht ohne Grund, soviel Ehrlichkeit muss sein. Aber ein Institut heißt nicht: ein Stil. Mit der Hausdurchsuchung des Deutschen Literaturinstituts räumen die Studenten damit auf. Die Autoren/innen möchten beweisen, dass es auch anders geht. Einstimmig vielstimmig sind die Fundstücke, die sie dem Publikum vorstellen möchten. Manchmal noch ein wenig roh, manchmal auch schon fertig; aber eines ist allen Literaturstudenten gemeinsam: Ihre Texte sind nicht nur für andere Autoren geschrieben, sondern für Leser. Das Publikum bekommt neue und frische Literatur serviert, die noch nicht fertig zwischen zwei Buchdeckeln steckt. Egal, ob Lyrik, Prosa oder Dramatik: Die Auswahl der Texte konzentriert sich ganz bewusst auf die Vielfältigkeit der Sprache.
Lesen werden Tobias Amslinger, Jasmin Herold, Tobias Hipp, Judith Keller,
Sascha Kokot, Eva Roman und Mirko Wenig.
www.myspace.com/hausdurchsuchung
Zum Messeabschluß lädt die Kommune zum Fest – mit Lesung, Super-8-Filmen, Bar und DJs.

Informationen unter www.blumenbar.de
Zum Messeabschluß lädt die Kommune zum Fest – mit Lesung, Super-8-Filmen, Bar und DJs.

Informationen unter www.blumenbar.de
Der Blumenbar Verlag zieht während der Leipziger Buchmesse zusammen mit Rainer Langhans in eine temporäre Kommune in die Galerie D21.

Fotos unter: www.flickr.com/photos/d21
Informationen unter www.blumenbar.de
Der Blumenbar Verlag zieht während der Leipziger Buchmesse zusammen mit Rainer Langhans in eine temporäre Kommune in die Galerie D21.

Fotos unter: www.flickr.com/photos/d21
Informationen unter www.blumenbar.de
Präsentation der Anthologie "Quietschblanke Tage, spiegelglatte Nächte" und des neuen Magazins des Poetenladen poet Nr. 4, beide erschienen im Januar 2008 im poetenladen Verlag
Die Geschichten des Abends laden ein, die Metropole in ihren unterschiedlichen Facetten zu entdecken. Wir erleben den Kiez, das Stammcafé, die Vorstadt, Reisen nach Paris, Spaziergänge mit Chaplins Spazierstock und Autofahrten mit Bob Dylan im Beinbereich.
Es lesen: Constantin Göttfert, Roman Graf und Katharina Schwanbeck
Moderation: Andreas Heidtmann