Endlos Umstritten, Ewig Schön

Eröffnung & Performance
Donnerstag, 01.09.2011, 19 Uhr
Eröffnung mit Performance von Angelika Waniek und Verena Brakonier

Ausstellungsdauer
01.09. – 25.09.2011

Interdisziplinäre Tagung
02.09. & 03.09.2011

Künstler/innen
Rozbeh Asmani (Leipzig), Verena Brakonier (Berlin), Amelia Bywater (Glasgow), Common Culture (London), Lizza May David (Berlin), Tracey Eastham (London), Athene Grieg (London), Frank Höhle (Leipzig), Angelika Waniek (Leipzig)

Referentinnen und Referenten:
Dagmar Danko (Freiburg), Frank Höhle (Leipzig), Steffen Siegel (Jena/Essen), Judith Siegmund (Berlin), Eva Schürmann (Magdeburg), Henning Tegtmeyer (Mainz), Peter Wiersbinski (Frank­furt am Main)

Die Frage nach der Möglichkeit ästhetischer Objektivität ist ein Standardthema der philosophischen Ästhetik und bis heute heftig umstritten. „Endlos umstritten, ewig schön“ stellt diese Frage in Hinblick auf den prominentesten Begriff der Kunstphilosophie – den Begriff der Schönheit: Können Kunstwerke an sich selbst schön sein, oder ist die Schönheit eine subjektive Reaktion bzw. Zuschreibung der Betrachtenden? Lassen sich verbindliche Kriterien zur Kunstkritik verhandeln oder doch nur Werturteile deskriptiv erfassen? Steht die Schönheit dem Wahren oder dem Gefälligen, ja der Lüge, näher? In Zeiten der „nicht mehr schönen Künste“ ist jedoch zweifelhaft, ob diese Fragen überhaupt noch Relevanz besitzen. Deshalb widmet sich eine interdisziplinäre Tagung der Bedeutung, die dem Begriff der Schönheit in Gegenwartskunst zukommt. Eingeladen sind Kunstwissenschafler/innen und Philosoph/innen unterschiedlicher Ästhetiktraditionen, um über Aktualität der Schönheit in der Kunst nachzudenken und ein neues Licht auf die Frage nach dem objektiv bzw. subjektiv Schönen zu werfen. Die Tagung findet inmitten einer Ausstellung aktueller Kunstpositionen aus Deutschland und Großbritannien statt, die klassische und neuere Konzeptionen des Schönen herausfordern. So möchten wir Künstler/innen, Wissenschaftler/innen und Kunstinteressierte zusammenbringen, um den alten Streit über die Schönheit der Kunst auf neue Art zu entfachen.

Tagungsprogramm

Freitag, 2. September 2011
Eva Schürmann (Magdeburg): Fragen zur Schönheit
Peter Wiersbinski (Frankfurt am Main): Kann die ästhetische Erfahrung autonom und objektiv zugleich sein?
Steffen Siegel (Jena) / Frank Höhle (Leipzig): Blankness. Das Nicht-Portrait 

Samstag, 3. September 201
Dagmar Danko (Freiburg): »Schön ist keine Erklärung, schön ist eine Bestimmung«. Kunstsoziologische Zugänge zu „Schönheit“ 
Judith Siegmund (Berlin): Wissen und Schönheit
Henning Tegtmeyer (Mainz): Natur in der Kunst
Performance „breaking point“ von Angelika Waniek (Leipzig) und Verena Brakonier (Berlin), anschließend Gespräch mit den Künstlerinnen

Kuratiert von Sarah Linke und Rosemary Hogarth / Ausstellungsgestaltung: Stefan Hurtig

Gefördert durch

files/d21theme/image/foerderlogos/hgb-stura.jpgPhilog

 

 

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